Dann wäre ein Austausch im Interesse der USA.“ Abel erhielt „nur“ 30 Jahre Haft wegen Verrats, weitere 15 Jahre wegen anderer Vergehen. Jahrestag einer der größten Agentenaustausch-Aktionen des Kalten Krieges auf der Glienicker Brücke zwischen Berlin und Potsdam kehren Zeitzeugen zum Ort des Geschehens zurück. Schon beim ersten Agententausch auf der Glienicker Brücke am 10. Davon zeugen 447 Aktenordner im Archiv der Hoover-Institution in Kalifornien, die den kompletten Schriftwechsel von Donovan zum Fall Abel enthalten. Februar 1962, wurde er jedoch plötzlich vom Gefängnis in Wladimir, 150 Kilometer östlich von Moskau, nach Berlin verfrachtet, um von dort aus den “langen Marsch” über die Glienicker Brücke anzutreten. Februar 1962 wird US-Agent Gary Francis Powers von der Sowjetunion … Eines davon soll nun verfilmt werden, von niemand Geringerem als Steven Spielberg. Doch dann folgte am 13. Donovan, der selbst im Zweiten Weltkrieg Mitglied des US-Geheimdienstes Office of Strategic Services gewesen war, kannte sich gut aus im konspirativen Geschäft. 18.12.2020 - 14:04 , mow Das kam Nikita Chruschtschow entgegen: Der Machthaber der UdSSR gönnte dem amtierenden Vizepräsidenten und Kandidaten der Republikaner für die Präsidentschaftswahl, Richard Nixon, keinen Erfolg – er hoffte darauf, dass der smarte und vermeintlich weiche Demokrat John F. Kennedy gewinnen würde. Und er behielt recht: Viereinhalb Jahre nach seiner Festnahme wurde Abel auf der Glienicker Brücke zwischen West-Berlin und Potsdam gegen den über der Sowjetunion abgeschossenen CIA-Piloten Gary Powers und einen US-Studenten ausgetauscht. Registrieren Sie sich kostenlos und erhalten Sie auf Ihre Interessen abgestimmte Inhalte sowie unsere vielseitigen Newsletter. Die Glienicker Brücke - die "Brücke der Spione". Abel und Donovan sind die Hauptfiguren im neuen Film von Steven Spielberg, der „Bridge of Spies“ heißt. Darin stellte sich ihm ein gewisser Wolfgang Vogel vor, er sei Anwalt und vertrete die Interessen von Helen Abel aus Leipzig, der Ehefrau von Rudolf Abel. Donovan machte so klar, dass er sich keinesfalls kaufen lassen würde, sondern nur an einem gleichrangigen Austausch interessiert sei. Quelle: picture-alliance / dpa/dpaweb/EPA. Februar 1962 aus zweijähriger Haft in der Sowjetunion entlassen. Am 10. In „Bridge of Spies“ erzählt Steven Spielberg, wie ein Anwalt das spektakulärste Geschäft des Kalten Krieges abschloss. Babelsberg - Um 8.52 Uhr war der Agentenaustausch beendet. Für die deutsche Bevölkerung wurde sie erst einen Tag nach dem Mauerfall in Berlin geöffnet. Beide Männer mussten eine Markierungslinie überschreiten, die die zwei Machtblöcke Ost und West voneinander trennte, dann waren sie in Sicherheit. 1985. Gepostet von: manhattan_77 0 Kommentare 1962, berlin, bridge of spies, glienicker brücke, kindheit, spionage, steven spielberg. Dann erreichte Anfang August 1959 ein Brief aus Ost-Berlin Donovans New Yorker Kanzlei. Eine gute halbe Stunde dauerten die Transfers, dann war der erste Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke Geschichte. Rache ist süß, aber nicht konstruktiv. Donovans Kalkül war aufgegangen, denn einen hingerichteten Topspion hätte man schwerlich austauschen können. Es war der Tag, an dem die Glienicker Brücke ihren Ruf als Agentenbrücke begründete: In den Morgenstunden des 10. Florierender Agentenhandel: Insgesamt dreimal kam es während des Kalten Krieges auf der Glienicker Brücke zu einem Agentenaustausch. Nach amerikanischem Recht und Gesetz steht auf den Verrat besonders wichtiger militärischer Geheimnisse die Todesstrafe. Doch gleichzeitig hatte die Stasi den US-Doktoranden Millard Pryor festgenommen, dem sie zu Unrecht Spionage und Beihilfe zur „Republikflucht“ vorwarf. Die öffentliche Begründung konnte und sollte seinen neuen Geschäftspartner aus der UdSSR nicht gefallen: „Es ist meine persönliche Auffassung, dass in einem reichen Land wie den Vereinigten Staaten das wirksamste Mittel zum Kampf gegen den Totalitarismus darin besteht, eine gesunde moralische Ausbildung und eine echtes Rechtsbewusstsein zu fördern.“. Bis zur Friedlichen Revolution von 1989 war die Brücke zwischen Berlin und Potsdam ein unüberwindliches Bollwerk – für Normalsterbliche zumindest. Anfang Februar 1962 ging es nur noch um die Modalitäten des Austausches. Wegen der schnellen Zunahme des Verkehrs musste das alte Bauwerk 1777 durch eine neue hölzerne Z… Ihren Ruf als "Brücke der Spione" wurde sie allerdings selten gerecht. So kam erst nach einer Schamfrist von wenigen Monate nach Kennedys Amtsantritt Bewegung in die Angelegenheit. An der Grenzübergangsstelle wurden in den Jahren 1962, 1985 und 1986 internationale Agenten gegeneinander ausgetauscht. Der KGB versuchte, in den USA öffentlichen Druck aufzubauen, sodass Abel gegen diesen jungen Mann ausgetauscht würde – und Powers in der UdSSR blieb. Das Drehbuch hält sich enger an die Wirklichkeit als etwa Spielbergs Thriller „München“ über die Morde israelischer Agenten an den Organisatoren des Olympia-Attentats von 1972. Mai 1960 mit einem U2-Aufklärungsflugzeug über der Sowjetunion abgeschossen worden; Abel hatte in New … Rechtzeitig zur internationalen Premiere am Freitagabend im Zoo-Palast hat Studio Babelsberg, Coproduzent des Films über den ersten Agentenaustausch auf der … Damals wurde der über der Sowjetunion abgeschossene US-Pilot Francis Gary Powers gegen den sowjetischen Agenten Rudolf Abel ausgetauscht. Es war der größte Agentenaustausch im Kalten Krieg. August 1961 die Absperrung der innerstädtischen Grenze in Berlin. Wichtiger aber war, dass auf der Glienicker Brücke, auf Vorschlag von Donovan, am 10. Ende des 17. Doch Washington lehnte einen Austausch ab: Das FBI hielt Abel für wertvoller als Powers. Februar 1962 wurde der US-Pilot Francis Gary Powers gegen den sowjetischen Top-Spion Rudolf Iwanowitsch Abel ausgetauscht. Geld gegen Menschenleben, das war das Geschäftsmodell, das DDR-Anwalt Wolfgang Vogel (1925-2008) über lange Jahre pflegte und mit dem er Millionen verdiente. Weitere Informationen: http://epaper.welt.de, Der Kurz-Link dieses Artikels lautet: https://www.welt.de/149212895. Die beiden ehemaligen Spione Eberhard Fätkenheuer und Marian Zacharski werden am 11. Februar 1962 findet der erste Agentenaustausch zwischen den einstigen Alliierten des Zweiten Weltkriegs statt. KGB-Spion Abel und CIA-Spion Powers laufen grußlos aneinander vorbei, während sie die weiße Grenzlinie in der Mitte der Glienicker Brücke überschreiten. Spy Wars Reagans geheime Waffe Film von Doug Shultz . In den mehr als 300 Jahren ihrer Geschichte schaffte es die Glienicker Brücke nur an wenigen Tagen, die Aufmerksamkeit der Welt auf sich zu lenken. Am Donnerstag, dem 8. from the 1962 exchange of the KGB agent Rudolf Abel for the American [...] pilot Francis Powers, who was shot down during a reconnaissance flight over the Soviet Union. Als am 1. Auf STERN.DE finden Sie News, spannende Hintergründe sowie bildstarke Reportagen aus allen Bereichen: Von Politik und Wirtschaft bis Kultur und Wissenschaft. Die WELT als ePaper: Die vollständige Ausgabe steht Ihnen bereits am Vorabend zur Verfügung – so sind Sie immer hochaktuell informiert. Smarter shoppen mit der eBay-App. Februar 1962 schritten der CIA-Spion … Die Glienicker Brücke in Potsdam war während des Kalten Krieges Schauplatz vieler Dramen. Dennoch schaffte es sein Pflichtverteidiger James B. Donovan, das Gericht von der Verhängung der eigentlich zwingenden Todesstrafe abzubringen. Ohne Zweifel hatte Rudolf Abel, in Großbritannien geborener Topspion des KGB in den USA, sich dieses Verbrechens schuldig gemacht – die bei ihm 1957 gefundenen Indizien waren eindeutig: Mikrofilme mit Aufnahmen streng vertraulicher Akten etwa und verschlüsselte Botschaften auf Russisch. 1960 war es den Sowjets gelungen, ein US-Aufklärungsflugzeug vom Typ U-2 (das Foto zeigt das Nachfolgemodell TR 1) abzuschießen. Februar 1962 war er dabei gewesen. Im Austausch für den sowjetischen Agenten Rudolph Abel wird der amerikanische Captain Francis Gary Powers am 10. 10.02.1962 Erster Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke Ein Beitrag von: Lange, Hartmut E. Stand: 10.02.2016 | Archiv Juni 1985 wurden auf der Glienicker Brücke 23 West-Spione aus DDR-Haft gegen vier Ost-Agenten ausgetauscht. Nur so ließ sich verhindern, dass die Sowjetunion einfach ein Dutzend Amerikaner entführte, um sie gegen Abel freizugeben. 1962. Februar 1962 erstmals für einen anderen Personenkreis geöffnet: für den ersten Agentenaustausch zwisc, Zugleich wartete am Berliner Checkpoint Charlie DDR-Rechtsanwalt Wolfgang Vogel mit einem amerikanischen Doktoranden, den die Stasi zuvor festgenommen hatte und der parallel zur Ak. berlin.de. Und Makinen würde nicht sofort, sondern erst später freigelassen. Oscarpreisträger Spielberg will in dem Film die Geschichte hinter dem ersten Agenten - Glienicker Brücke. Donovan verlangte die Freigabe von Powers, Pryor und einem weiteren Studenten namens Marvin Makinen, der in der Sowjetunion Militäranlagen fotografiert hatte. Nach dem ersten Austausch zweier Agenten im Jahre 1962 erfolgten 1985 und 1986 zwei weitere - begleitet von einem großen Medienecho im … Mit der eBay-App hast du immer Zugriff auf Angebote, Bestellungen & beobachtete Artikel. Basierend auf dieser Geschichte wird Spielberg Bridge of Spies (2015) verfilmen. Quelle: picture-alliance / maxppp/picture-alliance / ©Costa/Leemag. Weitere Informationen: http://epaper.welt.de, Der Kurz-Link dieses Artikels lautet: https://www.welt.de/187658980. Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke. tion an der Glienicker Brücke ausgetauscht werden sollte. Von Agentenaustausch und Glienicker Brücke sei keine Rede gewesen. (Foto: Twentieth Century Fox) Kultregisseur Steven Spielberg nimmt wieder mal eine Auszeit von Aliens, Dinos und Indiana Jones. Februar 1962 aus zweijähriger Haft in der Sowjetunion entlassen. Moskau zahlte wohl für Freilassung von Top-Agentin, So viele Spione hatte der Westen in der DDR, Was Kanzlerspion Guillaume wirklich verriet, Wie die DDR den Spionagetunnel der CIA nutzte, Wer im Mai 1945 befreit wurde – und wer nicht, Netflix, Apple und Amazon retten Hollywood – und beenden die Ära der Kinos, Dieser Algorithmus entscheidet über Freiheit oder Knast, „#MeToo, das war leider oft auch Rufmord“, Nachdem sie hin und wieder von Diplomaten genutzt worden war, wurde sie am 10. Vogel schrieb, er werde Donovan umgehend 3500 Dollar überweisen, als „freiwillige“ Abschlagszahlungen auf die aufgelaufenen Verteidigungskosten von 10.000 Dollar. Für ihn forderte der Kreml Rudolf Iwanowitsch Abel (l.), der Atomgeheimnisse an die UdSSR verraten hatte und aufgeflogen war. Erst dann könne Rudolf Abel freikommen. Ein A… Er orgelte beim Agenten-Austausch an der Glienicker Brücke und beim Mauerfall. Sie leben oft jahrelang in der Angst, entdeckt zu werden: Spione und Doppelagenten. Abel hatte Atomgeheimnisse an die Sowjetunion verraten, war 1957 enttarnt und zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Quelle: picture alliance / Chris Hoffman/dpa. Februar 1962 wechselten auf der damaligen … Registrieren Sie sich kostenlos und erhalten Sie auf Ihre Interessen abgestimmte Inhalte sowie unsere vielseitigen Newsletter. Ihr Pilot, Gary Francis Powers, überlebte und wurde zu zehn Jahren Haft verurteilt. Der KGB war nun mit im Spiel. enjoy-berlin.com. Der Agentenaustausch, der von dem US-Anwalt James B. Donovan verhandelt und von DDR-Anwalt Wolfgang Vogel vermittelt wird, findet unter spektakulären Sicherheitsvorkehrungen auf der Glienicker Brücke zwischen Potsdam und Westberlin statt. Er gestand seinen Gesprächspartnern zu, dass Pryor von der Stasi freigelassen würde, nicht vom KGB – um die „Souveränität der DDR zu wahren“, wie Schischkin bemerkte. 1907 war die Glienicker Brücke – es war die vierte Konstruktion, die an dieser Stelle entstand – eingeweiht worden. Jetzt musste Kennedy Entschlossenheit zeigen und schickte Lucius D. Clay, den beinharten Sieger in der ersten Schlacht des Kalten Krieges, der Berliner Blockade 1948/49, in die geteilte Stadt. Das Foto zeigt Vogel (M.) und den designierten US-Botschafter in Deutschland Richard Burt (r.) während eines Agentenaustauschs 1985 auf der Glienicker Brücke. Der Anwalt James B. Donovan 1963 und sein Darsteller in „Bridge of Spies“, Tom Hanks, Quelle: Public Domain / Twentieth Century Fox, Der echte Rudolf Abel und sein Darsteller Mark Rylance, John F. Kennedy dankte Donovan mit diesem Brief, So stellte sich eine italienische Illustrierte den Austausch in Berlin vor, Gary Powers vor seinem Aufklärungsflugzeug vom Typ U-2. Der KGB-Spion Rudolf Abel wurde gegen den CIA-Piloten Gary Powers ausgetauscht. berliner-mauer-...edenkstaette.de ... auch über die Berliner Vorstadt mit der durch den Agentenaustausch im Kalten Krieg [...] bekannt geworden e Glienicker Brücke. Doch der Unterhändler aus New York hielt stand, und der KGB musste schließlich nachgeben. Auf der Glienicker Brücke wurden während des Kalten Kriegs Agenten ausgetauscht – hier eine recht freie Darstellung in der französischen "La Tribuna Illustrata". Wichtiger aber war, dass auf der Glienicker Brücke, auf Vorschlag von Donovan, am 10. I m Austausch für den sowjetischen Agenten Rudolph Abel wird der amerikanische Captain Francis Gary Powers am 10. Fast zwei Jahre lang, während Donovan für Abel die formal nötige, aber absehbar aussichtslose Berufung gegen das Urteil von Herbst 1957 betrieb, geschah nichts. Zwar hielten Donovan und Schischkin, teilweise über Wolfgang Vogel, weiter Kontakt. Glienicker Brücke: Ein Stück Geschichte - Auf Tripadvisor finden Sie 297 Bewertungen von Reisenden, 398 authentische Reisefotos und Top Angebote für Potsdam, Deutschland. Ganze drei Agentenwechsel lassen sich nachweisen. Nun starb „Ebi“ mit 89 Jahren. Das war eine Maximalforderung, doch Donovan kam damit weitgehend durch. Februar 1962 war es unter Mitwirkung des Ost-Berliner Rechtsanwalts Wolfgang Vogel zum ersten Gefangenenaustausch auf der Glienicker Brücke gekommen. In den Achtzigerjahren war die Brücke wiederholt Schauplatz von derartigen "Personalwechseln". 1962: Erster Agentenaustausch an der Glienicker Brücke . Februar 1962 der erste Agentenaustausch, Powers gegen Abel, auf der Glienicker Brücke stattfand, wurde sie mit einem Schlag weltberühmt - als Umschlagplatz für Spione, als Spalt im Eisernen Vorhang. Oscarpreisträger Spielberg bringt die Geschichte des ersten Agentenaustausches auf der Glienicker Brücke ins Kino. Es wäre eine alltägliche Szene gewesen – wäre die Brücke nicht die Glienicker Brücke gewesen und die beiden Männer nicht Gary Francis Powers, Spion des US-GeheimdienstesCIA, und Rudolf Iwanowitsch Abel, Spion des sowjetischen Geheimdienstes KGB. Februar 1962 war es unter Mitwirkung des Ost-Berliner Rechtsanwalts Wolfgang Vogel zum ersten Gefangenenaustausch auf der Glienicker Brücke gekommen. Mai 1960 ein Spionageflugzeug der CIA vom Typ U-2 südlich von Swerdlowsk (Jekaterinburg) im Ural abgeschossen wurde und der Pilot Gary Powers überlebte, hatte der KGB ein hochrangiges Faustpfand. Mindestens zwei weitere Male werden später auf der Brücke Agenten ausgetauscht. Der KGB bekannte sich weder offiziell noch inoffiziell zu seinem Agenten. Die "Tauschobjekte" hatten es in sich. Juni 1962 nördlich der Glienicker Brücke. enjoy-berlin.com. Jahrhunderts wurde eine erste schmale Holzbrücke an dieser Stelle gebaut, die dem Adel als Verbindung zwischen den Potsdamer Schlössern und den Jagdgründen auf der anderen Havelseite vorbehalten war. Weltweite Berühmtheit erlangte die Glienicker Brücke durch den Agentenaustausch zwischen den USA und der Sowjetunion: Am 10. berlin.de. Im Mai 1961 bot die angebliche Helen Abel, hinter der sich der KGB-Agent Iwan Alexandrowitsch Schischkin verbarg, Donovan einen Austausch ihres Mannes gegen Powers an. Februar 1962) Juni in der benachbarten Potsdamer Villa Schöningen erwartet. Die WELT als ePaper: Die vollständige Ausgabe steht Ihnen bereits am Vorabend zur Verfügung – so sind Sie immer hochaktuell informiert. Februar 1962 gegen 8.50 Uhr morgens Rudolf Abel und Gary Powers auf die jeweils andere Seite wechselten. Einfach kostenlos die App herunterladen, ins eBay-Konto einloggen und los geht's. Im März 1988 gelang es drei DDR-Bürgern, mit einem Lastwagen die Grenzbefestigungen zu durchbrechen und in den Westen zu fliehen. Historischer Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke zwischen Berlin und Potsdam: Am 10. Blick über den Schlagbaum auf West-Berliner Seite auf die Glienicker Brücke, auf der kurz zuvor der Agentenaustausch stattgefunden hat, Dem Westen prächtige Tannen, dem Osten verkümmerte Fichten, Warum die Wehrmacht es mit dem übermächtigen T-34 aufnehmen konnte, Wie Amerika die Russen mit Schinken und Pestiziden besiegen wollte. 1986. zum Audio Erster Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke (10. Powers war am 1. Tatsächlich wurde es dann Oktober 1963. 1754, knapp 100 Jahre später, wurde eine ständige Postverbindung zwischen Berlin und Potsdam über die Brücke eingerichtet, die nun auch für den allgemeinen Kutschverkehr geöffnet wurde. Er argumentierte: „Es ist möglich, dass in Zukunft einmal ein gleichrangiger amerikanischer Agent von der Sowjetunion festgenommen wird. Eine Stunde lang hatten an jenem 10. Nun starb „Ebi“ mit 89 Jahren. Zum ersten Mal wechseln auf der Glienicker Brücke bei Berlin zwei Spione die Seiten. Das Geschäft kam langsam in Gang. Dort stand er dann an jenem 10. Sie ist schon so, wie sie wirklich geschehen ist, ungeheuer spannend. Die Glienicker Brücke bildete seit 1945 die Grenze zwischen Ost und West und war seit 1953 nur für Alliierte passierbar. Die Glienicker Brücke war ideal für einen Austausch dieser Agenten, denn sie war von beiden Seiten aus gut zu erreichen, aber auch übersichtlich und gut zu sichern. Der Prozess gegen Vogel endete 1996 nur mit einem Schuldspruch wegen Meineids und Falschbeurkundung, im Anklagepunkt Erpressung wurde er freigesprochen. Auch Abel selbst, überzeugter Kommunist, blieb standhaft. Auch das restliche Geld ging bald ein – und Donovan, als Spezialist für Versicherungsrecht finanziell unabhängig, spendete die Summe vollständig an drei US-Universitäten. Foto: dpa 8 / 10 Am 11. Das ist gut, denn die Dreiecksgeschichte um Donovan, Abel und Powers (eigentlich gehört auch noch der DDR-Unterhändler Wolfgang Vogel dazu) braucht überhaupt keine zusätzliche Dramatisierung. Der US-Pilot war 1960 unter mysteriösen Umständen mit einem Spionageflugzeug vom Typ Lockheed U-2 über sowjetischem Territorium abgeschossen und zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden.